Ratgeber · Seniorenumzug

Seniorenumzug München: Mit Geduld, Erfahrung und Herz ins neue Zuhause

Ein Umzug im hohen Alter ist mehr als ein Wohnortwechsel. Es ist ein Abschied von vielen Jahren Erinnerung – und gleichzeitig oft ein Neuanfang in einer kleineren, barrierefreien Wohnung, im Betreuten Wohnen oder in einer Pflegeeinrichtung. Wir bei Powerteam Umzüge begleiten Senioren und ihre Angehörigen seit 2001 durch genau diese Phase. Mit Zeit. Mit Verständnis. Und mit der vollen Erfahrung von über zwei Jahrzehnten Münchner Umzugspraxis.

Warum Seniorenumzüge anders sind als andere Umzüge

Wenn ein junger Mensch umzieht, geht es meist um eine Veränderung: ein neuer Job, eine neue Beziehung, ein größerer Wohnraum. Wenn Senioren umziehen, geht es oft um etwas anderes – um Loslassen. Um den Abschied vom Haus, in dem die Kinder groß geworden sind. Vom Sessel, in dem der verstorbene Partner gerne saß. Vom Garten, der über Jahrzehnte gepflegt wurde.

Diese emotionale Tiefe ist es, die Seniorenumzüge so besonders macht. Es geht nicht darum, wer am schnellsten einen Karton durch das Treppenhaus tragen kann. Es geht um Geduld. Um Zuhören. Um Respekt vor einem Leben, das in jedem einzelnen Möbelstück steckt.

Dazu kommen ganz praktische Herausforderungen: Senioren können oft nicht selbst mit anpacken. Akten und Dokumente von Jahrzehnten müssen sortiert werden. Möbel, die seit den 70ern in der Wohnung stehen, sind oft fest mit dem Boden „verwachsen“. Und nicht zuletzt: Die neue Wohnung ist meist deutlich kleiner, was eine harte Auswahl erfordert.

Mein Vater wollte nach 47 Jahren aus seinem Haus in Pasing in eine kleine Wohnung im Betreuten Wohnen ziehen. Er hat geweint, als wir die ersten Kartons gepackt haben. Das Team von Powerteam hatte einfach alle Zeit der Welt – haben sich mit ihm an den Küchentisch gesetzt, Kaffee getrunken, sich seine Geschichten zu jedem Möbelstück angehört. Am Ende war es ein guter Tag. Auch für ihn.

— Brigitte K., Tochter eines Kunden aus München

Die typischen Umzugsarten im Alter

Senioren ziehen in München aus ganz unterschiedlichen Gründen um. Jede Situation hat ihre eigenen Anforderungen:

Verkleinerung in der eigenen Stadt

Vom großen Haus oder der 4-Zimmer-Wohnung in eine kleine, barrierefreie Wohnung – oft mit Aufzug, ebenerdiger Dusche und ohne Treppenhaus.

Umzug ins Betreute Wohnen

Eigenständiges Wohnen in einer Senioreneinrichtung mit optionalen Pflegeleistungen. Meist möblierte oder teilmöblierte Apartments.

Umzug ins Pflegeheim

Wechsel in vollstationäre Pflege. Oft sehr emotional, meist nur wenige persönliche Möbel und Erinnerungsstücke werden mitgenommen.

Umzug zur Familie

Senioren ziehen zu Tochter oder Sohn, oft in eine Einliegerwohnung oder ein eigenes Zimmer. Häufig verbunden mit Haushaltsauflösung.

Umzug nach Tod des Partners

Alleinleben in der gemeinsamen Wohnung wird oft zu schwer. Der Wechsel in eine kleinere, einfacher zu pflegende Wohnung beginnt einen neuen Lebensabschnitt.

Umzug zurück nach München

Senioren, die nach dem Ruhestand fortgezogen sind, kommen oft zurück, um näher bei den Kindern und Enkeln zu sein.

Was wir bei Seniorenumzügen anders machen

Bei Powerteam Umzüge sind Seniorenumzüge keine Standard-Aufträge, sondern brauchen besondere Aufmerksamkeit. Konkret bedeutet das:

Zeit, soviel wie nötig

Wir kalkulieren Seniorenumzüge nicht knapp. Wenn Frau Müller noch einmal Abschied von der Küche nehmen möchte, in der sie 40 Jahre gekocht hat, dann nehmen wir uns die Zeit. Niemand wird gehetzt. Wir arbeiten im Tempo unserer Kunden – nicht in unserem.

Komplette Übernahme – wenn gewünscht

Viele Senioren können oder möchten nicht selbst mit anpacken. Wir übernehmen auf Wunsch alles: Ein- und Auspacken, Möbeldemontage, Transport, Aufbau am neuen Ort, Einräumen der Schränke nach Ihren Wünschen, Aufhängen der Bilder, Anschluss von Lampen und Geräten. Sie können sich währenddessen mit der Familie ins Café setzen – wenn Sie wiederkommen, ist alles fertig.

Sensibler Umgang mit Erinnerungsstücken

Das alte Hochzeitsporzellan, der Schreibtisch des Vaters, die Schmuckschatulle der Großmutter – Erinnerungsstücke sind unersetzlich. Wir behandeln sie wie unser eigenes Eigentum. In der Praxis heißt das: extra-sorgfältige Verpackung, separate Kennzeichnung als „besonders wertvoll“, und immer mindestens zwei Augen, die darauf achten.

Hilfe beim Aussortieren

Beim Wechsel von 120 m² in 50 m² muss vieles weg. Diese Auswahl ist oft schmerzhaft. Wir helfen behutsam – aber nur, wenn Sie das wünschen. Auf Wunsch organisieren wir auch einen Caritas-Möbelabholservice, der noch brauchbare Dinge an Bedürftige weitergibt. So bekommen die Möbel einen würdigen Abschied statt im Sperrmüll zu landen.

Ein fester Ansprechpartner

Bei Seniorenumzügen ist die persönliche Beziehung besonders wichtig. Sie haben einen festen Ansprechpartner – meist Inhaber Thomas Ostertag selbst – der den ganzen Umzug von der ersten Besichtigung bis zum letzten Karton begleitet. Keine wechselnden Telefonkontakte, keine wechselnden Teams.

Unser Versprechen

Wir kommen für eine kostenlose Vor-Ort-Besichtigung – auch nur für ein Gespräch, ohne Verpflichtung. Manchmal ist es schon hilfreich, einfach zu wissen, dass jemand da ist, der das Ganze einschätzen kann. Sie entscheiden danach in Ruhe, ob und wann es weitergeht.

Der einfühlsame 8-Wochen-Zeitplan

Bei Seniorenumzügen sollten Sie früher anfangen als bei normalen Umzügen. Vier Wochen sind zu wenig – emotional und praktisch. Unser bewährter Zeitplan:

Woche 8 – 6 vor Umzug
Gespräche und Entscheidungen
Das Gespräch mit dem Senior steht im Mittelpunkt: Wie geht es ihm/ihr mit dem Umzug? Welche Möbel sind wichtig? Welche können weg? Erste Besichtigung der neuen Wohnung. Erste Anfrage bei Umzugsfirmen.
Woche 6 – 4
Möbelauswahl und Beratung
Wir kommen zur kostenlosen Besichtigung. Gemeinsam entscheiden Sie, welche Möbel mitkommen. Bei Pflegekassenanträgen jetzt loslegen (kann 4–6 Wochen dauern). Termin für Umzug fixieren.
Woche 4 – 2
Aussortieren und Vorbereitung
Aussortieren beginnt – auf Wunsch helfen wir beim Verpacken oder organisieren Caritas-Abholung für brauchbare Möbel. Halteverbot beantragen. Ummeldungen vorbereiten. Bei Pflegeheim-Umzug: Kontakt mit der Einrichtung wegen Anlieferung.
Woche 2 – 1
Letzte Vorbereitungen
Wir packen mit Ihnen oder für Sie. Wertsachen werden separat verpackt und übergeben. Bei Bedarf: Erinnerungsstücke fotografieren, bevor sie weggegeben werden – das hilft später bei den Erinnerungen.
Umzugstag
Der Tag selbst
Wir empfehlen: Senior verbringt den Umzugstag bei Familie oder Freunden im Café. Wir kümmern uns um alles. Am Abend ist die neue Wohnung bezugsfertig – Bett gemacht, Lampen angeschlossen, Lieblingsbilder aufgehängt.
Tage nach Umzug
Ankommen
Wir kommen auf Wunsch nochmal vorbei – falls Schränke umsortiert werden sollen, ein Bild noch verschoben werden muss. Das gehört für uns dazu.

Persönliches Gespräch zum Seniorenumzug

Wir kommen unverbindlich zur kostenlosen Besichtigung – nehmen Sie sich Zeit, lernen Sie uns kennen. Erst danach entscheiden Sie. Auf Wunsch besuchen wir auch nur zum Gespräch.

Beratungstermin vereinbaren

Für Senioren: Tipps, wenn Sie selbst umziehen

Wenn Sie diesen Artikel als Senior selbst lesen, dann zuerst: Respekt. Sich aktiv mit dem Umzug zu beschäftigen statt ihn nur „passieren zu lassen“, ist ein wichtiger Schritt. Hier unsere wichtigsten Empfehlungen aus über 20 Jahren Erfahrung:

Geben Sie sich Zeit

Die häufigste Fehlerquelle bei Seniorenumzügen ist Zeitdruck. Sie haben Jahrzehnte in dieser Wohnung gelebt – nehmen Sie sich Wochen, nicht Tage, für die Vorbereitung. Wenn etwas Sie traurig macht, hören Sie auf, machen einen Spaziergang oder rufen Familie an. Es eilt nicht.

Akzeptieren Sie Hilfe

Viele Senioren möchten ihren Kindern oder Enkeln nicht zur Last fallen. Verständlich – aber meist falsch gedacht. Ihre Familie WILL helfen. Lassen Sie sich helfen, beim Sortieren, beim Erinnern, beim Entscheiden. Das stärkt die Beziehung – und entlastet Sie.

Was kommt mit?

Faustregel für die neue, kleinere Wohnung:

  • Definitiv mit: Lieblingsstuhl, Lieblingsbild, Bett, persönliche Erinnerungsstücke
  • Nach Praktikabilität: Esstisch, Kommoden, Kleiderschrank, Küchengeräte
  • Eher nicht: Doppelte Couchgarnitur, große Schrankwand, sperrige Schreibtische
  • Auf keinen Fall: Möbel „auf Vorrat“ – im neuen Zuhause können Sie immer noch ergänzen

Wertsachen separat

Schmuck, wichtige Dokumente, Bargeld, Versicherungspapiere und Erbstücke sollten Sie nicht ins Umzugsauto geben. Nehmen Sie diese in einer kleinen Tasche selbst mit – oder geben Sie sie einer Vertrauensperson aus der Familie.

Anstrengung erwarten

Auch wenn Sie nicht selbst tragen: Ein Umzugstag ist anstrengend. Planen Sie für danach 2–3 ruhige Tage ein, ohne Termine. Familie zum Essen einladen, gemeinsam fernsehen, im neuen Zuhause ankommen.

Für Angehörige: Wenn Sie für Eltern oder Verwandte planen

Sie organisieren den Umzug für Ihre Eltern, Tante, Oma? Dann sind Sie nicht allein. Etwa 70 % aller Seniorenumzüge in Deutschland werden von Angehörigen organisiert – meist von den Töchtern. Hier die wichtigsten Tipps:

Lassen Sie Ihre Eltern entscheiden

Auch wenn Sie es gut meinen: Die Entscheidung, was mitkommt und was nicht, sollte bei Ihren Eltern liegen. Sie müssen damit leben – nicht Sie. Wenn Mama unbedingt den alten Sessel mitnehmen will, der „nicht mehr in den Stil passt“: Lassen Sie ihn mit. Der ist ihr wichtig.

Gemeinsam aussortieren – mit Geschichten

Beim Aussortieren hilft es, gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen. „Erzähl mir die Geschichte von dieser Vase.“ Manchmal erkennen Eltern selbst, dass ein Gegenstand nicht mehr wichtig ist, wenn sie sich erinnern. Manchmal wird er gerade dadurch wichtiger. Beides ist okay.

Sprechen Sie über die Pflegekasse

Bei Pflegegrad 1 oder höher übernimmt die Pflegekasse oft bis zu 4.000 € der Umzugskosten – das wissen viele Familien nicht. Mehr dazu im nächsten Abschnitt. Stellen Sie den Antrag rechtzeitig, das dauert oft 4–6 Wochen.

Holen Sie Profis dazu – auch wenn Sie selbst helfen könnten

Sicher, Sie könnten den Umzug auch selbst organisieren. Aber: Sie sind in einer emotional schwierigen Situation. Sie haben oft keine professionelle Ausrüstung. Sie können in der Regel nicht eine ganze Woche freinehmen. Ein professionelles Umzugsunternehmen entlastet Sie genau in dieser Zeit, in der Sie eigentlich für Ihre Eltern emotional da sein sollten.

Achten Sie auf sich selbst

Eltern-Umzüge sind anstrengend. Praktisch UND emotional. Sie sehen plötzlich Ihre Eltern in einem anderen Licht – als alte Menschen, die Hilfe brauchen. Geben Sie sich selbst danach Zeit, das zu verarbeiten. Auch ein Gespräch mit einer Beratungsstelle kann helfen.

Pflegekassen-Zuschuss bis 4.000 € – das wissen die wenigsten

Hier kommt der Tipp, der Familien oft mehrere tausend Euro sparen kann. Bei einem Pflegegrad 1 bis 5 können Sie bei der Pflegekasse einen Zuschuss für „wohnumfeldverbessernde Maßnahmen“ beantragen – und ein Umzug in eine altersgerechte Wohnung gehört oft dazu.

Wichtige Info

Die Pflegekasse übernimmt pro Maßnahme bis zu 4.000 € Zuschuss – das gilt für jeden Versicherten mit Pflegegrad 1–5. Bei Ehepaaren mit beiden Pflegegraden können das zusammen bis zu 8.000 € sein. Voraussetzung: Der Umzug muss zur Verbesserung der Wohnsituation beitragen, etwa durch barrierefreien Zugang, ebenerdige Dusche, Aufzug oder Nähe zu Pflegeangeboten.

Wer bekommt den Zuschuss?

Anspruch haben alle Versicherten mit anerkanntem Pflegegrad 1, 2, 3, 4 oder 5. Falls noch kein Pflegegrad vorhanden ist, sollten Sie einen Antrag stellen – das dauert je nach Pflegekasse 4–8 Wochen.

Was wird übernommen?

  • Komplette Umzugskosten der Umzugsfirma
  • Möbeleinlagerung (wenn nötig)
  • Kosten für altersgerechte Anpassungen in der neuen Wohnung (Haltegriffe, Schwellen entfernen, ebenerdige Dusche)
  • Auf Antrag auch Maklerprovision für die altersgerechte Wohnung

So beantragen Sie

  1. Antrag stellen: Ein formloser Brief an die Pflegekasse genügt. Die Kasse schickt dann ein Antragsformular.
  2. Begründung: Begründen Sie, warum die alte Wohnung nicht mehr geeignet ist (Treppen, kein Aufzug, Pflege nicht möglich) und warum die neue Wohnung besser ist.
  3. Kostenvoranschlag: Lassen Sie sich von uns einen schriftlichen Kostenvoranschlag machen – damit gehen Sie zur Pflegekasse.
  4. Bewilligung abwarten: Erst nach Bewilligung umziehen lassen! Wenn Sie vorher umziehen, kann der Zuschuss verfallen.

Wir helfen Ihnen gerne mit dem Kostenvoranschlag und können auch beim Ausfüllen des Antrags Tipps geben – das gehört zu unserem Service bei Seniorenumzügen.

Was kostet ein Seniorenumzug in München?

Die Kosten unterscheiden sich nicht grundsätzlich von normalen Privatumzügen – wir berechnen keinen „Senioren-Aufschlag“. Was anders ist: Wir kalkulieren oft mehr Zeit (für Beratung, sorgfältiges Verpacken) und übernehmen häufig den vollen Service inkl. Ein- und Auspacken.

Seniorenumzüge München – typische Gesamtkosten (mit Vollservice)
Umzug ins Pflegeheim (wenig Möbel, persönliche Sachen)
450 – 900 €
Verkleinerung von 2-Zimmer auf 1-Zimmer
800 – 1.500 €
Verkleinerung von 3-Zimmer auf 2-Zimmer (Vollservice)
1.600 – 2.800 €
Auflösung Einfamilienhaus + Umzug in Wohnung
2.800 – 5.500 €
Zusätzlich: Komplette Haushaltsauflösung
800 – 3.500 €
Zusätzlich: Einräumservice (Schränke, Bilder, Lampen)
200 – 600 €

Wichtig: Bei einem Pflegegrad und entsprechendem Antrag bei der Pflegekasse können bis zu 4.000 € dieser Kosten übernommen werden. Damit wird der Eigenanteil oft auf wenige hundert Euro reduziert. Mehr zu allen Faktoren in unserem Ratgeber zu Umzugskosten.

Haushaltsauflösung mit Würde

Bei vielen Seniorenumzügen kommt zusätzlich eine Haushaltsauflösung dazu – besonders beim Wechsel ins Pflegeheim oder beim Auflösen eines Einfamilienhauses. Das ist oft der schwierigste Teil.

Schritt 1: Persönliches und Wertvolles sichern

Bevor irgendetwas weggegeben wird: Familienfotos, Briefe, Dokumente, Schmuck, Erinnerungsstücke werden gemeinsam gesichtet und bei Familie verteilt oder eingelagert. Auf keinen Fall hier vorschnell sein – manche Dinge bekommen erst Jahre später Wert.

Schritt 2: Was kann verschenkt werden?

Möbel und Hausrat in gutem Zustand:

  • Caritas Möbelabholdienst München: Kostenlose Abholung gut erhaltener Möbel für bedürftige Familien
  • Sozialkaufhäuser: Geben Sie Ihre Möbel weiter und unterstützen damit soziale Projekte
  • Gemeinnützige Vereine: Oft suchen sie Möbel für Wohnheime und Übergangsunterkünfte
  • Familie und Freunde: Manchmal freut sich der Enkel über den alten Schrank

Schritt 3: Was muss professionell entsorgt werden?

Was nicht mehr verwendet werden kann, übernehmen wir – fachgerecht und umweltbewusst. Das umfasst:

  • Sperrmüll-würdige Möbel
  • Elektrogeräte (mit Recycling-Pflicht)
  • Teppiche, Vorhänge, Textilien
  • Akten und alte Unterlagen (auf Wunsch DSGVO-gerecht geschreddert)

Mehr zu unserem Entsorgungs- und Auflösungs-Service auf der Entsorgungs-Seite.

Wir mussten das Haus meiner Eltern nach dem Tod meiner Mutter auflösen. Mein Vater zog in eine kleine Wohnung. Powerteam hat den Umzug und die Auflösung zusammen gemacht – mit so viel Ruhe und Respekt, dass ich am Ende nicht erschöpft war, sondern getröstet. Die haben gemerkt, dass es uns nicht nur um Möbel ging.

— Andreas R., Sohn eines Kunden aus München-Bogenhausen

Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

Nicht jede Umzugsfirma ist für Seniorenumzüge geeignet. Diese Kriterien sind besonders wichtig:

  • Erfahrung mit Seniorenumzügen – fragen Sie konkret danach. Lassen Sie sich Referenzen geben.
  • Feste Mitarbeiter, keine Subunternehmer – bei Senioren besonders wichtig wegen Vertrauen und Verschwiegenheit.
  • Persönlicher Ansprechpartner – nicht ein Callcenter, sondern eine echte Person, die den Umzug von Anfang bis Ende begleitet.
  • Geduld und Empathie – am besten beim Erstgespräch testen. Wer dort schon hetzt, wird auch beim Umzug hetzen.
  • Vollservice anbieten – Ein- und Auspacken, Möbelmontage, Anschluss von Geräten.
  • Erfahrung mit Pflegekassen-Anträgen – das spart Ihnen viel Zeit und Stress.
  • Festpreisangebot ohne versteckte Kosten – gerade bei Senioren wichtig für die Planungssicherheit.

Bei Powerteam Umzüge München begleitet Inhaber Thomas Ostertag jeden Seniorenumzug persönlich – vom ersten Gespräch bis zum letzten Karton. Mehr zu unseren Preisen und unserem Service auf dieser Seite.

Häufige Fragen zu Seniorenumzügen in München

Was kostet ein Seniorenumzug in München?
Die Kosten richten sich nach Wohnungsgröße und Leistungsumfang. Ein Umzug ins Pflegeheim mit wenig Möbeln kostet 450–900 €. Eine Verkleinerung von 3 auf 2 Zimmer mit Vollservice (Ein- und Auspacken) liegt bei 1.600–2.800 €. Die Auflösung eines Einfamilienhauses inklusive Umzug kostet 2.800–5.500 €. Bei Pflegegrad ist ein Zuschuss von bis zu 4.000 € möglich.
Übernimmt die Pflegekasse die Umzugskosten?
Ja, bei einem Pflegegrad 1–5 zahlt die Pflegekasse einen Zuschuss von bis zu 4.000 € pro Person für „wohnumfeldverbessernde Maßnahmen“, zu denen ein Umzug in eine altersgerechte Wohnung gehören kann. Voraussetzung: Der Umzug muss die Wohnsituation verbessern (z. B. barrierefrei, Aufzug, Nähe zu Pflege). Der Antrag muss VOR dem Umzug gestellt und bewilligt werden.
Wie lange dauert die Bewilligung des Pflegekassen-Zuschusses?
Die Bearbeitung dauert je nach Pflegekasse 4–8 Wochen. Wichtig: Stellen Sie den Antrag früh genug, bevor der Umzugstermin feststeht. Wir helfen Ihnen gerne mit einem schriftlichen Kostenvoranschlag, der Voraussetzung für den Antrag ist.
Können Sie auch beim Ein- und Auspacken helfen?
Ja, das ist bei Seniorenumzügen unser Standard. Wir packen alles ein, transportieren, packen am neuen Ort wieder aus, räumen Schränke ein, hängen Bilder auf und schließen Lampen und Geräte an. Sie können den Umzugstag bei Familie verbringen – wenn Sie zurückkommen, ist die neue Wohnung bezugsfertig.
Übernehmen Sie auch die Haushaltsauflösung?
Ja. Wir bieten die komplette Haushaltsauflösung als Zusatzleistung – wahlweise in Kombination mit dem Umzug oder als eigenständige Dienstleistung. Auf Wunsch organisieren wir auch die Caritas-Möbelabholung für Möbel in gutem Zustand. So bekommen Möbel mit Geschichte einen würdigen Abschied statt direkt im Sperrmüll zu landen.
Wie lange im Voraus sollte ein Seniorenumzug geplant werden?
Mindestens 6–8 Wochen, eher 10–12 Wochen. Bei Pflegekassen-Anträgen länger (Bearbeitungszeit von 4–8 Wochen). Senioren brauchen mehr Zeit für die emotionale Vorbereitung, das Aussortieren und das Abschiednehmen. Hektische Umzüge in 3 Wochen funktionieren bei Senioren fast nie gut.
Sind Seniorenumzüge teurer als normale Privatumzüge?
Bei Powerteam Umzüge gibt es keinen „Senioren-Aufschlag“ – wir berechnen nach Aufwand. Allerdings beauftragen Senioren oft den Vollservice mit Ein- und Auspacken, was den Preis erhöht. Andererseits sind die Wohnungen meist kleiner, was die Grundkosten senkt. Mit Pflegekassen-Zuschuss ist der Eigenanteil oft sehr gering.
Können Senioren beim Umzug anwesend sein?
Sie können – müssen aber nicht. Wir empfehlen vielen Senioren, den Umzugstag bei Familie oder im Café zu verbringen. Das ist weniger anstrengend und vermeidet emotionale Überforderung. Wir kennen Ihre Wünsche aus der Vorbesprechung und richten alles entsprechend ein. Selbstverständlich können Sie aber auch dabeisein – ganz wie es Ihnen recht ist.
Helfen Sie auch beim Aussortieren von Möbeln und Erinnerungsstücken?
Wir unterstützen behutsam, wenn Sie das wünschen – aber wir entscheiden nichts ohne Sie. Manchmal hilft es, eine außenstehende Meinung zu hören („Das nimmt viel Platz weg, wäre eine kleinere Variante besser?“), aber die Entscheidung bleibt immer bei Ihnen oder Ihrer Familie. Auf keinen Fall werfen wir etwas weg ohne Rücksprache.
Über den Autor

Thomas Ostertag – Inhaber Powerteam Umzüge München

Thomas Ostertag leitet Powerteam Umzüge seit der Gründung 2001 und hat in über zwei Jahrzehnten unzählige Seniorenumzüge persönlich begleitet – von der Verkleinerung in eine kleinere Wohnung bis zum Wechsel ins Pflegeheim. Seine Philosophie bei Seniorenumzügen: Zeit haben, zuhören, nicht hetzen. Er ist persönlich Ansprechpartner für jeden Seniorenumzug von der ersten Beratung bis zur Endabnahme.

Seniorenumzug in München geplant?

Wir kommen unverbindlich zur kostenlosen Besichtigung – auch nur für ein Gespräch ohne Verpflichtung. Sie lernen uns kennen, wir lernen Sie kennen, und Sie entscheiden danach in Ruhe.

Kostenloses Beratungsgespräch
☎ 089 – 36 13 433  ·  info@powerteam-umzuege.de  ·  Persönlich erreichbar

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