Umzug planen: 12 Tipps in der richtigen Reihenfolge
Ein Umzug wird selten durch einen großen Fehler stressig, sondern durch viele kleine Dinge, die zu spät auffallen. Hier finden Sie die 12 wichtigsten Tipps – sortiert nach dem Zeitpunkt, an dem Sie sie erledigen sollten. Zu jedem Punkt verlinken wir den passenden ausführlichen Ratgeber.
8–6 Wochen vorher: die großen Weichen stellen
1. Den richtigen Termin wählen
Monatsende und Freitag sind die gefragtesten Umzugstage – Umzugsfirmen, Transporter und Halteverbotsschilder sind dann schnell ausgebucht. Wer in der Monatsmitte unter der Woche umzieht, hat mehr Auswahl und oft weniger Verkehr. Bei uns ist übrigens auch der Samstag ohne Aufpreis möglich. Mehr dazu im Ratgeber Die besten Umzugszeiten in München.
2. Kosten kennen und Angebote vergleichen
Holen Sie mindestens zwei, besser drei Angebote ein – und achten Sie darauf, dass dieselben Leistungen verglichen werden. Ein seriöses Angebot entsteht nach einer Besichtigung und führt jede Leistung einzeln auf. Realistische Preise für alle Wohnungsgrößen und einen Kostenrechner finden Sie unter Umzugskosten München; welche Zuschläge Sie vermeiden können, zeigt Umzug ohne Zusatzkosten.
3. Ausmisten, bevor der erste Karton gepackt ist
Was nicht umzieht, muss weder verpackt noch getragen noch bezahlt werden. Gehen Sie Raum für Raum durch: Was haben Sie ein Jahr nicht benutzt? Verkaufen, verschenken oder fachgerecht entsorgen – wie das in München geht, steht im Ratgeber Umzug und nachhaltige Entsorgung.
4–2 Wochen vorher: organisieren und packen
4. Halteverbotszone beantragen
In vielen Münchner Straßen ist ohne Halteverbot kein Platz für den Umzugswagen – und jeder zusätzliche Meter Tragestrecke kostet Zeit. Die Zone muss rechtzeitig beim Kreisverwaltungsreferat beantragt werden. Fristen, Kosten und Ablauf erklärt der Ratgeber Halteverbotszone München beantragen.
5. Nach System packen
Fangen Sie mit Dingen an, die Sie bis zum Umzug nicht brauchen: Bücher, Deko, Saisonkleidung. Schwere Sachen in kleine Kartons, leichte in große, und jeden Karton mit Raum und Inhalt beschriften. Alle Packtipps finden Sie unter Packen und Verpacken. Überlegen Sie, das Packen abzugeben? Dann hilft Selber packen oder packen lassen?
6. Nachsendeauftrag einrichten
Richten Sie spätestens zwei Wochen vorher einen Nachsendeauftrag bei der Deutschen Post ein – meist für 6 oder 12 Monate. So kommen Briefe, Rechnungen und Behördenpost auch dann an, wenn ein Absender die neue Adresse noch nicht kennt.
Sie wollen sich um weniger kümmern?
Wir übernehmen Transport, Möbelmontage und auf Wunsch Halteverbot und Packen. Kostenlose Besichtigung, Festpreis, kein Samstagszuschlag.
Jetzt kostenlos anfragenDie letzte Woche: Details, die den Umzugstag retten
7. Technik fotografieren, bevor Sie Kabel ziehen
Ein Foto der Rückseite von Fernseher, PC und Router spart beim Aufbau viel Rätselraten. Kabel und Fernbedienungen pro Gerät in einen beschrifteten Beutel stecken – dann ist alles beisammen.
8. Möbel vorbereiten
Schrankinhalte ausräumen, Schubladen leeren oder sichern, Schrauben in Tüten an das jeweilige Möbelstück kleben. Ob Sie Möbel selbst zerlegen oder uns das überlassen sollten, lesen Sie im Beitrag De- und Montage durch Umzugsprofis.
9. Die „Erste-Nacht-Kiste“ packen
Eine Kiste, die Sie selbst im Auto mitnehmen: Bettwäsche, Handtücher, Toilettenpapier, Ladekabel, Medikamente, wichtige Dokumente, ein Werkzeugset, Leuchtmittel, Snacks und Getränke. Damit ist der erste Abend in der neuen Wohnung entspannt – auch wenn noch nichts ausgepackt ist.
Kleben Sie in der neuen Wohnung an jede Zimmertür einen Zettel mit demselben Namen, den Sie auf die Kartons geschrieben haben („Kinderzimmer“, „Büro“). Dann landet jeder Karton auf Anhieb im richtigen Raum – und Sie sparen sich das Umräumen.
Am Umzugstag
10. Zählerstände fotografieren und Übergabe dokumentieren
Notieren Sie Strom-, Gas- und Wasserzähler in der alten und in der neuen Wohnung – am besten als Foto mit Datum. Die Werte melden Sie anschließend Ihren Versorgern. Gleichen Sie bei der Wohnungsübergabe die Zählerstände mit dem Übergabeprotokoll ab und fotografieren Sie den Zustand der Räume.
Nach dem Umzug
11. Ummelden und Adresse ändern
In Deutschland müssen Sie sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug beim Bürgerbüro anmelden. Dafür brauchen Sie die Wohnungsgeberbestätigung Ihres Vermieters. Danach folgen Bank, Versicherungen, Krankenkasse, Arbeitgeber, Rundfunkbeitrag, Versorger und Verträge. Damit Sie nichts vergessen, gibt es unsere Checkliste Adressänderung.
12. Ankommen – auch bei den Nachbarn
Ein kurzes Vorstellen bei den neuen Nachbarn ist schnell erledigt und zahlt sich aus: Man nimmt Pakete füreinander an, sieht über den einen oder anderen lauten Abend beim Einräumen hinweg und hat jemanden, den man fragen kann, wo der nächste Wertstoffhof ist. Und vergessen Sie nicht, Familie und Freunden Ihre neue Adresse zu schicken.
Häufige Fragen zur Umzugsplanung
Ihr Umzug in guten Händen
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